Polly verschafft uns mit ihrem kleinen Dokufilm Einblicke in die sogenannte IDM. Wie sehen die Künstler ihre Musik, ihr Genre, ihre Hörer? Was treibt sie an?
Gekrönt wird das ganze von einem Interview mit Otto von Schirach:
People on planet earth like my music. Also people on planet 14 and 12… and some people on planet vectar.
..kam 1977 mit der Leerkassette daher. Die gibt es mittlerweile nicht mehr, aber Schallplatten erfreuen sich immernoch großer Beliebtheit.
Ist schon interessant wenn man sich den Text durchliest und auf die gleichen Argumente stößt, die heute immernoch genutzt werden.
Wann wird die Musikindustrie wohl verstehen, dass kopierte Musik nie in Geld umgerechnet werden kann. Niemand der sich (zusätzlich zum legalen Musikerwerb) Musik anderweitig besorgt, würde diese auch kaufen (können).
Am Mittwoch, den 03.02.2010 konnte ich am Rande des Club Transmediale.10 Festivals der DVD Release Preview von Making Contakt – The Documentary in Berlin beiwohnen. Die Dokumentaion über die Contakt Tour des Minus Labels, welches anläßlich dessen 10. Geburtstages stattfand, zog allerhand Leute ins eher beschauliche Babylon Kino. Neben Richie Hawtin, welcher zum Abschluss einige Fragen aus dem Publikum beantwortete, war das ein oder andere bekannte Gesicht zu erkennen.
Contakt ist ein ergeiziges Projekt aus Technik, Improvison und Organisation. Live Acts spielen im Verbund mit DJ’s gekoppelt an einen Master Mixer – allein schon die Animation zur Erklärung des Zusammenwirkens der einzelnen Soundströme ist beeindruckend. Das erdachte Zusammenspiel der Künstler des Labels wie Magda, Troy Pierce, Heartthrob und Co. ist in einigen der ingesamt neun Auftritte für alle sehr frustrierend.
Im Wechsel zwischen Hysterie und Enttäuschung wie in Gentt gibt die Dokumentation einen schönen Überblick über die Besonderheiten jeder einzelnen Contakt-Show. Die beeindruckenden Animationen der Visual Künstler sowie die musikalische Untermalung runden den posivtiven Eindruck der gezeigten 78 Minuten ab.
Making Contakt – The Documentary wird am 26. Februar 2010 veröffentlicht. Wer des Englischen nicht mächtig ist hat die Auswahl zwischen deutschen, italienischen, spanischen und französischen Untertiteln.
Polly Roger 22. Juli 2010|19:27 Permalink
sehr schön! ;P
kukidenta 27. Juli 2010|23:25 Permalink
Der leise Lacher aus dem off bei 9:50 min. “My music is very intelligent” ;))
Sehr schöne Kurzdoku.